In Guinea sagt man nicht "er hat es geschafft". Man sagt "er hat gebaut".
Das Haus — massiv gebaut, erst mit einem Blechdach, dann mit einer Betondecke, dann mit importierten Fliesen — ist der sichtbare Beweis, dass jemand, der gegangen ist, nicht vergessen hat, wo er herkommt. Es ist das Projekt, das zehn, zwanzig Jahre dauert. Das Stein für Stein aus einer Wohnung in den Vororten von Frankfurt oder einem Zimmer in Belgien finanziert wird.
Mamadou, 34 Jahre alt, Krankenpfleger in der Nachtschicht in München, baut seit fünf Jahren. Der Fussboden im Wohnzimmer und das Eingangstor fehlen noch.
Denn um in Conakry von München aus zu bauen, muss man koordinieren. Mamadous Mutter muss den Maurer zurückrufen, um die Freitagslieferung des Zements zu bestätigen. Sein Cousin, der die Baustelle überwacht, muss WhatsApp-Fotos vom Standort schicken können. Und all das hängt von einem Orange Guinea- oder MTN Guinea-Guthaben ab, das nie auf null fallen darf.
Cellcom hat die Abdeckung in Gebiete ausgedehnt, die die beiden Grossen nicht erreichten.
Das Eingangstor seines Hauses wird nächsten Frühling montiert. Mamadou hat die Fotos auf WhatsApp gesehen. Sein Orange Guinea war aufgeladen.
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